So wählen Sie einen Kioskdrucker aus

Die Suche nach dem richtigen Drucker ist nicht immer leicht. Zum einen ist die Auswahl im Markt groß und es gibt viele unterschiedliche Modelle mit unterschiedlichen Funktionen von unterschiedlichen Anbietern. Zum anderen hat jede Anwendung unterschiedliche Anforderungen. Es ist nicht einfach, aus dem großen Angebot den richtigen Kioskdrucker für Ihre individuelle Anwendung auszuwählen. Drucker gibt es mit zahlreichen Funktionen, Optionen und Leistungsvarianten, und das Druckerdesign und die Funktionen hängen direkt mit der Zuverlässigkeit und den Supportanforderungen zusammen.

Dabei sind viele Einzelheiten und Faktoren zu berücksichtigen. Anders ausgedrückt: Bei der Auswahl eines Druckers für eine spezifische Anwendung kann man schnell die Übersicht verlieren. Mit unserer Checkliste möchten wir Ihnen die Auswahl erleichtern, damit Sie nichts Wichtiges übersehen. Die beim Designprozess getroffenen Entscheidungen haben Einfluss auf den Aufwand beim laufenden Betrieb. Zunächst stellen wir eine Checkliste mit den zu berücksichtigen Faktoren vor, auf die wir auf den folgenden Seiten dann näher eingehen.

Auswahl Kioskdrucker

 

In gewisser Weise ähnelt die Wahl eines Druckers dem Kauf eines Autos. Als Erstes werden die grundlegenden Entscheidungen getroffen: Brauchen Sie ein SUV, einen Sportwagen, eine Limousine, einen Pick-up oder einen Minivan? Gehen wir davon aus, dass Sie ein SUV brauchen. Als Nächstes entscheiden Sie die wichtigen Dinge innerhalb dieser Kategorie, z. B. die Anzahl der Sitze, den Stauraum, die Motorleistung, die Antriebsart, Allrad, Anhängelast und so weiter. Zum Schluss entscheiden Sie dann die Dinge, die nicht ganz so wichtig sind, z. B. die Lackfarbe und die Innenausstattung.

Die Reihenfolge der unten aufgeführten Kriterien für die Auswahl eines Kioskdruckers entspricht ungefähr ihrer jeweiligen Wichtigkeit.

  1. Technologie: Thermo-, Laser-, Tintenstrahl-, Nadel- oder andere Drucker, Farbe, Schwarz-Weiß oder Graustufen.
  2. Wählen Sie die Papierart abhängig davon, was Sie drucken wollen.
    1. Papierbreite: Eine schmale Quittung, etwas breiter für mehr Informationen oder eine ganze Seitenbreite? ISO-Ticketformat?
    2. Papiergewicht/-dicke: Dies sollte man schon im Vorfeld bedenken, da viele Drucker, vor allem die mit größerer Breite, für sehr dickes Papier nicht geeignet sind.
    3. Medientyp: Oben sind wir von Papier ausgegangen, es könnte sich jedoch auch um Tickets, Aufkleber, Etiketten ohne Trägerpapier oder andere Materialien handeln.
    4. Papierkonfiguration: Papierrolle oder z-gefaltetes Endlospapier?
    5. Papiervorrat: Rollendurchmesser oder Größe des Endlosstapels. Brauchen Sie eine Meldung, wenn das Papier zur Neige geht?
  3. Presenter: Viele Kioskanwendungen haben einen Presenter, um Vandalismus zu verhindern, private Informationen zu schützen oder damit nicht mitgenommene Ausdrucke nicht auf den Boden fallen.
  4. Abschneider: Werden bei Kioskdruckern fast immer eingesetzt, die Art hängt vom Papier ab.
  5. Datenschnittstelle: Wie wird der Drucker mit Ihrem Host verbunden? Über USB, RS-232, Bluetooth oder anders? Kann Ihre Anwendung über einen Druckertreiber drucken? Wenn ja, welches Betriebssystem nutzen Sie, und kann der Druckerhersteller einen passenden Treiber dafür bereitstellen?
  6. Auflösung: 203 dpi und 300 dpi sind die gängigsten Auflösungen für die meisten Anwendungsbereiche.
  7. Druckgeschwindigkeit: Wie schnell soll der Drucker drucken? (Nein, schneller ist NICHT immer besser. Der bei Kioskdruckern übliche Thermodruck verbraucht beim Schnelldruck mehr Strom, sodass sich die Gesamtenergiekosten erhöhen können.)
  8. Betriebsspannung: Die verfügbare DC-Spannung, mit der der Drucker betrieben wird (24 VDC, 12 VDC, andere).
  9. Umgebungs-, Platz- und Zertifizierungskriterien:
    1. Umgebungsbedingungen: Welchen Temperatur- und Feuchtigkeitsspannen ist der Drucker ausgesetzt? Wird der Drucker im Freien benutzt?
    2. Verfügbarer Platz: Wie viel Platz bietet der Kiosk für Drucker und Papiervorrat?
    3. Ausrichtung des Druckers: Wie soll der Ausdruck den Drucker verlassen? Nach oben, nach unten, horizontal, im Winkel?
    4. Konformität/Zulassungen: UL, CE, E1 etc. Benötigt die Anwendung eine Zulassung oder muss sie bestimmte Konformitätsvorgaben erfüllen?
  10. Black oder Hole Mark: Dient dazu, vorgedruckte Tickets so zu platzieren, dass der Aufdruck an einer vorgegebenen Position erfolgt.
  11. Sonderfunktionen: Gibt es spezielle Anforderungen, z. B. zur Entnahme herausziehen, Doppeleinzug, Barcode nach dem Druck scannen, Papier beidseitig bedrucken etc.?
  12. Erwartete Arbeitslast: Das ist zwar keine Voraussetzung; trotzdem sollten Sie die ungefähre Anzahl der Ausdrucke pro Tag und die durchschnittliche Ausdrucklänge kennen. Auf diese Weise lässt sich die Lebensdauer des Druckers kalkulieren, die man sonst erraten müsste.

Die Auswahl des richtigen Designs für Ihre Anwendung

Das Team von HENGSTLER hat viel Erfahrung darin, den passenden Drucker für die jeweilige Anwendung zu finden. Ob Belege für Zapfsäulen, Kontoauszüge, Bahnfahrkartensysteme, Kioske oder Brandmeldesysteme oder anderes – wir kennen uns aus und können Ihnen helfen, den besten Drucker für den gewünschten Zweck zu finden. Darüber hinaus unterstützen wir unsere Kunden mit auf ihre individuellen Anwendungen zugeschnittenen Lösungen. Sie haben eine Frage, eine Anwendung oder ein Projekt? Wir helfen Ihnen gerne – setzen Sie sich mit uns in Verbindung!